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11.9. Demo & Sternfahrt

Anlässlich der IAA in München

Presse

Liebe Medienvertreter*innen!

Hier finden Sie die Pressekontakte und Pressemitteilungen des Bündnisses. Allgemeine Anfragen können Sie gerne auch an folgende Adresse richten: presse@iaa-demo.de

Pressekontakte:

ADFC: Stephanie Krone, Tel. 030 209 14 98-65, presse@adfc.de
ADFC München: Martina Tollkühn, Tel. 0151 - 170 68 600, martina.tollkuehn@adfc-muenchen.de
attac: Frauke Distelrath, Tel. 069 900 281 42, mobil 0151 6141 0268, presse@attac.de
BUND: Heye Jensen, Tel. 030 275 86 464, mobil 01590 633 23 72, heye.jensen@bund.net
BUNDjugend: Jenny Blekker, Tel.: 030 275 86-584, jenny.blekker@bundjugend.de
Campact: Iris Karolin Rath, Pressereferentin Campact e.V., 01512 2125420, presse@campact.de
DUH: Matthias Walter, Tel 030 2400 867 - 20, presse@duh.de
Greenpeace: Gregor Kessler, Tel. 0151 - 72702918, gregor.kessler@greenpeace.de
NaturFreunde: Samuel Lehmberg, Tel. 030 29 77 32 65, presse@naturfreunde.de
VCD: Franziska Fischer, Tel. 030 280 351 - 12, mobil 0171 - 605 24 09, Franziska.Fischer@vcd.org

Gemeinsame Pressemitteilung

Save the Date

11. September: Radsternfahrt und Großdemonstration anlässlich der IAA

 

Berlin / Frankfurt a. M. / München, 1. Juli 2021

Unter dem Motto #aussteigen demonstriert am 11. September 2021 in München ein breites Aktionsbündnis aus ADFC, Attac, BUND, Campact, DUH, Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und VCD gegen grüne Täuschungsmanöver der Automobilindustrie und für eine echte Mobilitätswende. Geplant sind eine große Fußgängerdemo und eine Fahrradsternfahrt mit 17 Demozügen aus dem Münchner Umland zur zentralen Kundgebung in der Innenstadt. Erwartet werden zehntausende Teilnehmende aus ganz Deutschland.

Das Aktionsbündnis kritisiert: „Kurz vor der Bundestagswahl will sich die Autolobby bei der IAA einen grünen Anstrich geben. Dabei verdienen BMW, Volkswagen, Daimler und Co. nach wie vor ihr Geld mit viel zu dicken Autos, die das Leben in den Städten ersticken. Und als ob es die Klimakrise nicht gäbe, steckt in den meisten immer noch ein Verbrenner drin. Das wollen wir nicht akzeptieren! Statt Alibi-Präsentationen müssen die Autokonzerne ihre komplette Produktion umstellen auf kleinere, klimafreundliche Fahrzeuge. Diesen Umstieg muss die nächste Bundesregierung mit einer Verkehrspolitik beschleunigen, die konsequent auf Rad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr setzt. Dazu gehört auch die Halbierung des Autoverkehrs.“

 

Unter dem Motto #aussteigen fordert das Bündnis konkret:

  • Faire Verteilung des öffentlichen Raums mit Vorrang für Fuß, Rad- und öffentlichen Verkehr 

  • Gut ausgebauter, bezahlbarer ÖPNV, für alle und immer

  • Halbierung des Autoverkehrs und Klimaneutralität im Verkehr bis 2035

  • Sofortiger Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor, keine Plug-in-Hybride und großen E-SUVs

  • Sofortiger Stopp der Planung und des Baus von neuen Autobahnen und Bundesstraßen

  • Eine generelle Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf Autobahnen, 80 km/h außerorts und eine Regelgeschwindigkeit 30 km/h innerorts

Geplanter Ablauf der Demo

Die Fahrraddemo wird sich aus allen Himmelsrichtungen sternförmig auf München zubewegen. Für Eltern mit kleineren Kindern gibt es eine extra Familienroute. Fußgängerinnen und Fußgänger bilden in der Innenstadt einen eigenen Protestzug. Die Demonstrationen enden mit einer gemeinsamen Kundgebung im Zentrum. Die Veranstalter planen, einen Teil der Sternfahrt über Autobahnen und den Mittleren Ring zu führen. Die entsprechenden Abschnitte werden dann zeitweise für den Autoverkehr gesperrt.

Hinweise an Redaktionen:

Das Aktionsbündnis plant im Vorfeld der Demonstrationen eine Pressekonferenz in München. Hierzu informieren wir separat. Weitere Informationen und Updates sowie den geplanten Routenverlauf finden Sie auf www.iaa-demo.de.

Über das Bündnis

Das Aktionsbündnis aus Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Campact, Deutscher Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NaturFreunde Deutschlands und dem ökologischen Verkehrsclub VCD hatte sich bereits 2019 zum friedlichen Protest gegen die letzte in Frankfurt stattfindende IAA zusammengefunden. Neu dabei ist in diesem Jahr das globalisierungskritische Netzwerk Attac. Das Bündnis der Umwelt- und Verkehrsverbände fordert eine echte Mobilitätswende mit deutlich reduziertem Autoverkehr und viel mehr Fuß-, Rad- und öffentlichem Verkehr.